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Während frühere Querschnittsstudien herausfanden, dass ältere Erwachsene zahnärztliche Dienstleistungen seltener in Betrieb nehmen als jüngere Erwachsene, erweitert unsere Längsschnittstudie dieses Wissen, indem sie herausfindet, dass die Häufigkeit der zahnärztlichen Nutzung mit zunehmendem Alter abnimmt. Nitschke et al. fanden diese Querschnittsergebnisse für die Schweiz, die DMS III – V und andere für Deutschland, und Wall und Brown hatten eine ähnliche Auslastung bei älteren Menschen in den USA beobachtet [8, 11, 16, 34]. Unsere Feststellung erhöht das höhere Risiko für die Nichtnutzung zahnärztlicher Leistungen älterer Erwachsener im Vergleich zu jüngeren Altersgruppen. Unterauslastung bedeutet, dass Erwachsene weniger als ein- bis zweimal im Jahr den Zahnarzt aufsuchen [13,14,15]. Die vorliegenden Ergebnisse zeigen, dass nicht nur interindividuelle, sondern auch intraindividuelle Erklärungen erforderlich sind, um die zahnärztliche Leistungsauslastung im Alter zu beschreiben. In Deutschland wird die bevölkerungsbasierte Zahnforschung kontinuierlich über die Deutschen Mundgesundheitserhebungen (DMS) durchgeführt. Die fünfte Iteration dieser Erhebung (DMS V, ebenfalls die jüngste Erhebung) reagierte auf den demografischen Wandel und gab damit der Erhebung von Daten über ältere Erwachsene eine höhere Priorität als in den vorangegangenen Erhebungen [8]. Es überrascht nicht, dass die Daten von DMS V eine schlechtere Mundgesundheit bei älteren Menschen (65+ Jahre) im Vergleich zu jüngeren Teilnehmern (18-64 Jahre) zeigen [8]. Die Daten zeigen jedoch eine allgemeine Verbesserung der Mundgesundheit, mit einer deutlich geringeren Prävalenz von Zahnverlust und Parodontitis bei älteren Erwachsenen im Jahr 2016 (DMS V) als 1997 (DMS III) [10].

Neben der persönlichen Mundhygiene und Selbstversorgung sind regelmäßige präventive Besuche beim Zahnarzt und – falls erforderlich – zahnärztliche Behandlungen unerlässlich, um eine gute Mundgesundheit zu fördern und zu erhalten. Letzteres wird durch die Ergebnisse der DMS-V-Studie gestützt, in der Patienten, die einen Zahnarzt zu regelmäßigen Untersuchungen aufsuchten, einen besseren Mundgesundheitsstatus zeigten [8]. Trotz der Bedeutung regelmäßiger Zahnarztbesuche und der zunehmenden Nutzung dieser Besuche zeigen Daten aus früheren Erhebungen des DMS (III & IV), dass ältere Erwachsene immer noch seltener zahnärztliche Leistungen in Anspruch nehmen als jüngere Erwachsene [10, 11]. Diese Ergebnisse stimmen mit den aktuellen Beobachtungen eines der größten deutschen Krankenkassen (barMER Ersatzkasse) überein, aus denen hervorgeht, dass 71,5 % ihrer Versicherten im Jahr 2016 mindestens einmal einen Zahnarzt aufgesucht haben. Ältere Versicherungen (75+ Jahre) wiesen jedoch eine deutlich geringere Innutzung von zahnärztlichen Leistungen auf, was unter 60 % lag [12]. Regelmäßige Zahnuntersuchungen haben eine präventive Wirkung auf die Mundgesundheit, insbesondere auf die Entwicklung von Parodontitis, und werden ein- bis zweimal im Jahr für Erwachsene empfohlen [8, 13,14,15]. KS Überprüfung der Literatur und Schreiben der Einleitung und Diskussion, Interpretation und Erklärung für die beobachteten Ergebnisse, Erstellung des Manuskripts. GA Das Schreiben der Einführung und Diskussion, lieferte wertvolles Feedback zu zahnärztlichen Themen, Die Vorbereitung des Manuskripts. RBV Literatur- und Literaturrezension und Veröffentlichung der Einleitung und Diskussion, Interpretation und Erklärung der beobachteten Ergebnisse, Erstellung des Manuskripts. CK Lieferte wertvolles Feedback für das Manuskript im Allgemeinen, Vorbereitung des Manuskripts.

GH Lieferte wertvolles Feedback für das Manuskript im Allgemeinen, Vorbereitung des Manuskripts. HHK: Gab wertvolles Feedback für das Manuskript im Allgemeinen, Vorbereitung des Manuskripts. AH Design und Konzept der Analyse, Schreiben, Aufbereitung von Daten, statistische Analyse und Interpretation von Daten, Erstellung des Manuskripts. Alle Autoren überprüften das Manuskript kritisch, lieferten eine signifikante Bearbeitung des Artikels und genehmigten das endgültige Manuskript. In Übereinstimmung mit einer aktuellen Studie von Hajek et al., die sich auf die Nutzung des Gesundheitswesens im Allgemeinen konzentriert, beobachten wir einen Zusammenhang zwischen einer steigenden Zahl von Krankheiten und einer Zunahme der zahnärztlichen Serviceauslastung [52].